Futter für die Schwalben

Insektenmangel? Nicht bei Karla Tietz in Rütenmoor, denn dort blühen auf kleinstem Raum Wiesenblumen, Kletterpflanzen, Sumpfstauden und Mauerblümchen. Ihr offener Garten, der zudem mit allerlei alten und neuen Fundstücken aus der Natur und vom Trödelmarkt liebevoll ausgestattet ist, bietet Nistplätze und Nahrung für Bienen, Schmetterlinge, Grillen, Schwebfliegen und Wespen (ja, auch Wespen, und zwar solche, die nicht an den Kuchen gehen). Kein Wunder also, dass Insektenfresser wie Zaunkönig, Rotkehlchen, Igel, Fledermaus und Erdkröte diesen Garten gern aufsuchen. Und schließlich sind auch Mehlschwalben auf das gute Futterangebot aufmerksam geworden und haben sich unter dem Dachvorsprung angesiedelt. Der NABU überreichte dem Ehepaar Tietz daher als Anerkennung für diesen wertvollen Beitrag zum Artenschutz eine Urkunde und eine Plakette "Hier sind Schwalben willkommen". Hoffentlich holen sich viele Gartenfreunde Anregungen in diesem schönen erlebnisreichen Garten. Denn oft reichen schon eine kleine wilde Ecke und eine Handvoll Blumensamen, um der Natur etwas Gutes zu tun. Wer auch etwas für Schwalben tun möchte, findet Tipps auf unserer Projektseite zum Schwalbenschutz. Bitte besuchen Sie auch unsere Gartenseite mit vielen Anleitungen für den naturnahen Garten.