Der Aktivismus strahlt weiter

Nachdem sich am 19. Januar dieses Jahres knapp 200 Atomkraftgegner/innen am Lingener Bahnhof getroffen haben, um gemeinsam gegen die seit nun 40 Jahren bestehende Brennelementefabrik in Lingen zu demonstrieren, werden nun weitere Aktionen geplant, um den Druck der Forderung des sofortigen Atomaussstiegs zu erhöhen.

Kein Ende in Sicht
Die Produktion der Lingener Brennenelementefabrik läuft momentan ohne Laufzeitbegrenzung.
Betrieben vom Tochterunternehmen ANF des französischen Mutterkonzerns Framatome ist die Atomanlage nun seit dem 19.01.1979 in Betrieb. Seit der Reaktorkatastrophe Fukushima steht der Betrieb aber in der Kritik und hat bereits in der Vergangenheit immer wieder zu Protesten in Lingen und Umgebung geführt.

Störanfälle geben Anlass zur Sorge
In der Lingener Brennelementefabrik kam es bereits wiederholt zu Störanfällen. Der mit einem Brand zur Folge wohl schwerste Unfall ereignete sich jüngst am 6. Dezember 2018. Zu diesem Vorfall gibt es regelmäßig neue Erklärungsversuche (Brand, Explosion, Verpuffung,….), was nicht besonders glaubwürdig erscheint.

Nach der Demo ist vor der Demo
Die zahlreichen Organisationen in Lingen, die sich gegen die Gefahren der Atomenergie und für den vollständigen Atomausstieg einsetzen, laden zu einem „Kennenlern-Treffen“ am 21.2.2019 (Do) um 18 Uhr im Kolpinghaus, Burgstr. 25 in Lingen ein. Hier kann jeder, der mehr erfahren möchte und sich vielleicht auch persönlich für eine lebenswerte Zukunft einsetzen möchte, teilnehmen.

Bericht und Foto: Jan Kiesewetter