Welcher Käfer ist das?

In Niedersachsen existieren 5000 Käferarten. Manche sind nur so groß wie ein Stecknadelkopf, andere wiederum bringen es auf 8 cm Länge. Sowohl die Formen und Farben, als auch die Lebensräume der Käfer sind sehr vielfältig.


 

So unterschiedlich wie sie auch sind, die Entwicklung der Käfer ist immer gleich. Aus einem Ei schlüpft die Larve und diese entwickelt sich zu einem ausgewachsenen Käfer. Dabei dauern die verschiedenen Stadien bei jeder Art unterschiedlich lang. Die Larven des Maikäfers existieren 4 Jahre,der ausgewachsene Käfer nur 1/4 Jahr. Die Larven des Eremiten leben bis zu 4 Jahren, der ausgewachsene Käfer jedoch nur 2-3 Wochen.

 

Die Sechsbeiner sind super wichtig für die Umwelt, denn auch sie, wie viele andere Insekten, bestäuben Pflanzen. Zudem bieten sie eine Nahrungsquelle für Igel, Vögel und viele andere Tiere. Käfer beeinflussen also auch das Vorkommen anderer Tiere. Wenn der Bestand zurückgeht, dann hat das auch große Folgen auf alle anderen Lebewesen in der Nahrungskette.


 

Ursachen des Rückgangs sind z.B. Monokulturen, Insektizide oder Unkrautvernichter.

 

Auch der Klimawandel spielt sicher eine Rolle.

 

Dabei fühlt sich der Einzelne ziemlich machtlos, aber mit ein paar Tricks und Tipps können sie ihren Garten käferfreundlich gestalten.

 


- einfach mal nicht den Rasen mähen und Wildblumen gedeihen lassen
- Nisthilfen bauen z.B. ein Insektenhotel

 

- Totholz und Stubbenhaufen anlegen

 

- heimische Pflanzen anstatt Exoten: Sträucher (Weißdorn, Holunder, Haselnuss, Pfaffenhütchen) Obstbäume (Altländer Pfannkuchenapfel, Uelzener Rambur, Finkenwerder Herbstprinz etc.)

 


- Vielfalt statt Schotter- und Steingärten

 

Welcher Käfer dann in ihrem Naturgarten eingeflogen ist, können sie hier demnächst herausfinden. 
Denn in Kürze werden ihnen an dieser Stelle unterschiedliche Käferarten vorgestellt, die bei uns im Emsland und in der Grafschaft Bentheim vorkommen. Schauen sie doch vorbei.

 

Ein Beitrag von Marilyn-Luise Utke