Willkommen bei der NABU Regionalgeschäftsstelle Emsland/Grafschaft Bentheim

Auf diesen Seiten erfahren Sie, was der NABU in der Region für Mensch und Natur auf den Weg bringt. Sie können sich über den Service der Regionalgeschäftsstelle informieren und lernen die 5 Gruppen kennen, die ehrenamtlich aktiv sind. Wir stellen Ihnen unsere Projekte vor und nennen Ihnen wichtige Ansprechpartner. Außerdem laden wir Sie herzlich zu unseren Veranstaltungen ein, berichten über spannende Naturerlebnisse und geben Ihnen Beobachtungstipps. Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine Mail, wenn wir etwas für Sie tun können! Und nun viel Spaß beim Stöbern auf unseren Seiten!


NABU Regionalgeschäftsstelle wieder geöffnet

Beim Betreten der NABU Regionalgeschäftsstelle Emsland/ Grafschaft Bentheim ist ein Mund- und Nasenschutz zu tragen und ausreichend Abstand zu anderen Personen ist einzuhalten. 

 

Öffnungszeiten:

Montag:           15:00 -17:00 Uhr

Dienstag:         09:00 - 12:00 Uhr

Donnerstag:   12:00 - 17:00 Uhr 

Freitag:             09:00 -13:00 Uhr 

 

Sie erreichen uns auch telefonisch unter 05931 4099630 oder per Mail nabu.el-noh@t-online.de.


Aktuelles:

Die neue NABU-Infohotline ist freigeschaltet

Tel. 030 – 284 984 – 6000

Montag bis Freitag: 9.00 – 16.00 Uhr

 


Baumexkursion: Besonderheiten im Borkener Paradies

Wegen seiner knorrigen Eichen, Sanddünen und Heiden ist das Borkener Paradies ein beliebtes Ausflugsziel. Unter dem Thema  „ Besonderheiten im Borkener Paradies“ möchte der NABU, der BUND und die Bürgerinitiative EXIT233 in einer gemeinschaftlichen Exkursion zeigen, dass es dort  noch mehr zu entdecken gibt als die „paradiesische“ Landschaft. Das Borkener Paradies ist eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete im Emsland. Hier leben seltene Pflanzen und Tiere wie der Ährige Ehrenpreis und der Mondhornkäfer, darüber berichtet unter anderem der Käferexperte Claus Alfes. Auf der

Foto: Erhard Nerger                                                                                                  geführten Wanderung wird auch erklärt, warum die Eichen hier so urtümlich gewachsen sind, wie die besondere Landschaft entstand, was Hude- und Allmendweiden sind und warum es Borkener und nicht Versener Paradies heißt. Die Bedrohungen  welche für den Fortbestand und die Zukunft des Borkener Paradieses bestehen, z.B. durch eine Erweiterung der nahen E233, werden ebenfalls angesprochen.

 

 

Diese Exkursion, unter der Leitung des Baumexperten Jürgen Zwoch, findet am Samstag, den 19. Juni um 14 Uhr statt. Eine Anmeldung, unter Tel. 05931-4099630, ist für die Teilnahme erforderlich.


Insektensommer: Das große Krabbeln startet wieder

Zählen, was zählt/ Die Natur vor der Haustür besser kennenlernen

04.06.2021

Es ist wieder soweit: Eine Stunde lang Insekten beobachten und zählen. Die NABU-Mitmachaktion findet vom 4. Juni bis 13. Juni und vom 6. August bis 15. August bereits zum vierten Mal deutschlandweit statt.

 

Eine besondere Rolle spielt wie im Vorjahr der Marienkäfer. „Auch wenn fast alle das beliebte Glücksymbol kennen, weiß kaum jemand, dass es in Deutschland etwa 70 Marienkäfer-Arten gibt“, so NABU-Regionalgeschäftsstellenleitung Hanna Clara Wiegmann. „Am häufigsten entdecken wir den heimischen Siebenpunktmarienkäfer und den Asiatischen Marienkäfer. Dieser wurde erst vor wenigen Jahrzehnten eingeschleppt. Wie weit sich die invasive Art bereits verbreitet hat, soll nun der Insektensommer zeigen.“ Dafür sollen die

Foto: Michael Sieber                                                                                                                                           Teilnehmenden melden, wie oft sie den Asiatischen                                                                                                                                  und den Siebenpunktmarienkäfer entdecken                                                                                                                                              konnten. mehr Infos


Erneut hohe Beteiligung bei der „Stunde der Gartenvögel“

02.06.2021

Das Endergebnis der diesjährigen „Stunde der Gartenvögel“ beeindruckt erneut mit einer hohen Teilnahmezahl: mehr als 15.500 Vogelfreunde haben in Niedersachsen vom 13. bis 16. Mai an der großen wissenschaftlichen Mitmachaktion von NABU und LBV teilgenommen und aus über 10.500 Gärten und Parks Vögel gemeldet. Bundesweit haben sich mehr als 140.000 Menschen beteiligt, insgesamt wurden über 3,1 Millionen Vögel gezählt. Im Emsland und der Grafschaft Bentheim zählten über 600 Personen mehr als 15000 Vögel. 

 

Foto: Sebastian Hennigs

Wie auch in dem vergangenen Jahre, liegen auf den ersten drei Plätzen im Emsland und der Grafschaft Bentheim Haussperling, Amsel und Kohlmeise. Die Blaumeise lag in beiden Landkreisen auf Platz 4. Sie konnte sich im Vergleich zum Vorjahr, in dem die Art durch das Bakterium Suttonella ornithocola Verluste verzeichnen musste, wieder erholen. Der erstmals öffentlich gewählte Vogel des Jahres, das Rotkehlchen, fliegt landes- und bundesweit auf Platz neun und erzielt damit – möglicherweise kraft Amtsbonus – seine bisher beste Platzierung. Auch im Emsland schafft es das Rotkehlchen auf Platz 9 und in der Grafschaft Bentheim liegt das Rotkehlchen sogar auf Platz 7. mehr Infos hier


Jungvögel nicht unnötig aus der Natur entnehmen

26.05.2021

Es ist Brutzeit. Schon verlassen die ersten Jungvögel ihre Nester. Beim NABU-Regionalverband Emsland / Grafschaft Bentheim klingelt regelmäßig das Telefon. „Immer wieder rufen bei uns besorgte Bürger an, die Jungvögel gefunden haben und diesen helfen möchten“, so Mitarbeiterin Katja Hübner. „In den meisten Fällen handelt es sich bei scheinbar hilflosen Tieren jedoch nicht um Waisen, sondern um fast flugfähige Jungvögel mit relativ vollständigem Gefieder, die durch – besonders kläglich klingende - Bettelrufe noch mit ihren Eltern in Verbindung stehen“, erklärt Hübner. Auch Eulen verlassen oftmals als halbgroße Jungvögel die zu eng gewordene Brutstätte und sitzen bis zur Flugfähigkeit als "Ästlinge" im bodennahen Strauchwerk. Solange menschliche Beobachter sich in der Nähe der Jungtiere aufhalten, kehren die Altvögel nicht zu diesen zurück. „Wer einen solchen kräftig wirkenden Scheinwaisen findet, sollte ihn deshalb nicht einsammeln, sondern am besten in Ruhe lassen oder erforderlichenfalls an einen geschützten Ort, wie etwa eine Hecke, umsetzen“, so Hübner. Noch nackte Jungvögel sollten möglichst vorsichtig ins Nest zurückgesetzt werden. Die Vögel

 Foto: Erhard Nerger- Junges Schwarzkehlchen             stören sich - im Gegensatz zu manchen Säugetieren – nicht am 

                                                                                 menschlichen Geruch. Jungvögel werden daher auch nach dem Umsetzen                                                                                   wieder von den Alttieren angenommen und versorgt.

 

 

 


Die Schwalben sind vielerorts zurück und willkommen Emsland Moormuseum wird mit der Plakette „Hier sind Schwalben willkommen“ vom NABU ausgezeichnet

21.05.2021

Viele Schwalben kehren aus ihren Überwinterungsgebieten in Afrika zurück und treffen momentan in den Brutgebieten ein. Hier suchen sie ihre alten Niststandorte wieder auf. So sind sie dieses Jahr auch wieder im Emsland Moormuseum anzutreffen.

Der NABU initiierte das Projekt „Hier sind Schwalben willkommen“ und zeichnet Schwalbenfreundliche Häuser aus. Auch das Emsland Moormuseum gehört dazu. mehr

 

 

Foto: Johannes Weise                                                                                     


Kritische NABU-Stellungnahme zu geplanten Legehennenställen

„Stickstoffemissionen beeinträchtigen NSG ‚Laarsches Bruch‘“

17.05.2021

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für die Erweiterung einer Legehennenanlage in Laar hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) in den vergangenen Tagen eine sehr kritische Stellungnahme abgegeben. Besonders die zu erwartenden Stickstoffeinträge in das nahegelegene Naturschutzgebiet „Laarsches Bruch“ seien zu hoch und das Artenschutzrecht würde verletzt, beklagen die Naturschützer.

 

Bei dem geplanten Vorhaben soll eine Legehennenanlage mit derzeit zwei Ställen mit 90.000 Foto: Helge May                                                                                                                                              Tierplätzen um zwei weitere Ställe mit ebenfalls 90.000 Plätzen erweitert werden. Die Planungsunterlagen lagen in 2012 schon einmal öffentlich aus, eine Genehmigung wurde jedoch vom Landkreis damals nicht erteilt. Besondere Brisanz erhält das Verfahren dadurch, dass ein dritter Stall bereits ohne Genehmigung errichtet und kurzzeitig betrieben, dann aber vom Landkreis stillgelegt wurde.

 Im Hinblick auf die nun ausgelegten Planungsunterlagen bemängelt der NABU die zu erwartenden Stickstoffeinträge in das NSG „Laarsches Bruch“. „Das nährstoffarme Abbaugewässer ist besonders empfindlich gegenüber Nährstoffeinträgen und als Biotop gesetzlich geschützt,“ erklärt Gerhard,Busmann, erster Vorsitzender des NABU Grafschaft Bentheim. „Nach den Angaben in den Planungsunterlagen wird die maximal zulässige zusätzliche Menge an Stickstoffeintrag bei Weitem überschritten.“ Außerdem würden die artenschutzrechtlichen Vorgaben nicht ausreichend berücksichtigt. Die Bestandserfassungen der Brutvögel seien nicht ordnungsgemäß erfolgt und Rastvögel gar nicht kartiert worden. Durch die geplante Eingrünungspflanzung um die Ställe gehe wertvoller Nahrungsraum für Offenlandarten wie Kiebitz und Großer Brachvogel verloren. Schließlich sei die Umweltverträglichkeitsstudie samt ihrer Biotoptypenkartierung von 2012 deutlich veraltet.

„Aus unserer Sicht sind die geplanten Ställe deshalb weiterhin nicht genehmigungsfähig,“ so Busmann.

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NABU-Stellungnahme Legehennenställe Zing
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Notwendige Nachbesserung beim Klimaschutz: NABU fordert Verzicht auf vierstreifigen Ausbau der E233

07.05.2021

Vor dem Hintergrund des aktuellen Urteils des Bundesverwaltungsgerichts zum Klimaschutz fordert der Naturschutzbund (NABU) den Verzicht auf den vierstreifigen Ausbau der E233.
Das Bundesverwaltungsgericht hat in der letzten Woche geurteilt, dass das Bundes-Klimaschutzgesetz zu kurz greift und die Politik bei Klimaschutz nachbessern muss, um die Freiheitsrechte künftiger Generationen zu schützen. „In dem Zusammenhang ist es unverantwortlich, dass von den Landkreisen Emsland und Cloppenburg ein Straßenausbau weiter verfolgt wird, der laut den Planungsunterlagen zur

Foto: Helge May                                                                                                                                                     Steigerung der Verkehrs um 100.000 Fahrzeug-kilometer pro Tag führen wird,“ beklagt Katja Hübner, Mitarbeiterin des NABU-Regionalverbandes Emsland / Grafschaft Bentheim. Der Mehrverkehr entstünde insbesondere durch die wegfallenden Auf- und Überfahrten und die dadurch erforderlichen Umwege, erklärt die Landschaftsarchitektin. Besonders da beide Landkreise immer wieder erklärten, sich dem Klimaschutz verpflichtet zu fühlen, sei es nun einmal an der Zeit, diesen Klimaschutz auch im Rahmen des Straßenbaus zu leben. Dementsprechend müsse auf den vierstreifigen Ausbau zugunsten des Baus von einseitigen Überholstreifen verzichtet werden, fordert der NABU.


Fairpachten – Mehr Natur in Land(wirt)schaft und Pachtvertrag

Online Vortrag am 04.05.2021 um 19.30 Uhr über Zoom

 

Das Insektensterben und der Verlust der heimischen Vogelwelt sind in aller Munde. Insbesondere auf den landwirtschaftlichen Flächen ist der Verlust der Artenvielfalt dramatisch. Alle, die landwirtschaftliche Flächen verpachten - Private Grundeigentümer/innen ebenso wie Kirchen und Kommunen - haben die Möglichkeit hier gegenzusteuern und einen Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt zu leisten. Ob Blühstreifen am

Foto: Frank Gottwald                                                                                                                       Ackerrand oder ein Verzicht auf Pestizide: Landeigentümer/innen können Naturschutzmaßnahmen in Pachtverträgen vereinbaren. 

Auf Einladung der NABU Regionalgeschäftsstelle Emsland/ Grafschaft Bentheim informiert Linda Trein, Regionalberaterin im Projekt Fairpachten der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, über die Möglichkeit, Naturschutzmaßnahmen in Pachtverträgen zu vereinbaren. Sie zeigt auf, welche Naturschutzmaßnahmen für Acker und Grünland sinnvoll sind und stellt das kostenlose Beratungsangebot Fairpachten vor. 

Interessierte können sich unter NABU.EL-NOH@t-online.de oder 05931-40 99 630 anmelden. Sie bekommen dann die Zoom-Zugangsdaten per Mail zugeschickt.

 

Weitere Informationen 

 

www.fairpachten.org

 


E 233: Kritische NABU-Stellungnahme zum 8. Planungsabschnitt

13.04.2021

Foto: Helge May

„Wegen Verstößen gegen das Artenschutzrecht nicht genehmigungsfähig“

 

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Genehmigungsverfahren für den Planungsabschnitt 8 zum vierstreifigen Ausbau der E 233 hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) in den vergangenen Tagen eine umfassende und sehr kritische Stellungnahme abgegeben.

 

Die vollständige Stellungnahme des NABU und weitere Informationen finden Sie hier.

 



Frühlingsforscher*innen aufgepasst: Auf der Wiese tut sich was! Startschuss für den Kinderwettbewerb „Erlebter Frühling“ der NAJU

07.04.2021

Die NABU Regionalgeschäftsstelle Emsland/Grafschaft Bentheim möchte die NAJU Aktion unterstützen. Hierfür sind die Frühlingsforscher*innen aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim aufgerufen ihre Ergebnisse, nach dem Hochladen auf die NAJU-Webseite, an die NABU Regionalgeschäftsstelle, Haselünner Straße 15, 49716 Meppen zu senden.

 

Weitere Informationen gibt es hier

 

 

 

 

 

 

 

Foto: NABU/Sebastian Hennigs 


Brut- und Setzzeit beachten

30.03.2021

Ausflüge in die Natur mit Umsicht und Rücksicht genießen

 

Viele Menschen zieht es während der anhaltenden Corona-Pandemie und dem Frühlingswetter nach draußen in die Natur. Dabei ist es wichtig, dass gerade in geschützten und sensiblen Landschaften, die Wege nicht verlassen werden, Betretungsverbote eingehalten und Müll wieder mitgenommen wird, sodass keine Tiere gestört und Lebensräume beschädigt werden.  

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Foto: „Leinenpflicht“ © NABU/Mareike Sonnenschein


Die ersten 150 Tage in der NABU Regionalgeschäftsstelle Emsland/Grafschaft Bentheim

10.03.2021

Nach den ersten 150 Tagen gibt Hanna Clara Wiegmann einen Einblick in ihre neue Stelle als NABU Regionalgeschäftsstellenleiterin im Emsland und der Grafschaft Bentheim und berichtet, was sie in dieser Zeit alles erlebt hat.

 

Hier lesen Sie das komplette Interview

 

 

 

 

 

Foto: NABU Süd


Entscheidungsprobleme bei der Vogelwahl?

17.02.2021

Zehn Kandidaten stehen zur Wahl für den Titel Vogel des Jahres 2021 – und sie alle haben einzigartige Eigenschaften und Wahlprogramme. Der Bird-O-Mat hilft dabei, den eigenen Favoriten herauszufinden.

Hier kommen Sie direkt zum Bird-O-Mat

 

 

 

 

 

 

 

 

Screenshot: www.nabu.de


Heimische Fledermäuse übertragen kein Corona

10.02.2021

Vor dem Hintergrund von aktuellen Pressemeldungen, dass im chinesischen Wuhan die Übertragung des Corona-Virus SARS-CoV-2 wahrscheinlich von Fledermäusen ausgehend über ein anderes Tier als Zwischenwirt erfolgt sei, erklärt der Naturschutzbund (NABU), dass von heimischen Fledermäusen keine Ansteckungsgefahr ausgeht. 

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 Foto: Carsten Marien


Alle Jahre wieder...

08.02.2021

 

...obwohl wir uns noch mitten im Winter befinden, befassen sich die engagierten Helfer der Nisthilfen AG bereits mit der kommenden Brutsaison. Um den Vögeln ein einladendes Quartier für die nächste Brutsaison vorzubereiten, sind die Helfer in ihren jeweiligen Gebieten unterwegs und reinigen die Nistkästen sorgfältig von den alten Nestern und von Ungeziefer. Immer wieder freuen sie sich über die starke Belegung der Nisthilfen.

Ein besonders großer Erfolg zeigte sich in den Helter Tannen, wo erst im vergangenen Winter viele neue Nisthilfen aufgehängt wurden und diese, wie sich jetzt zeigte, zu 100 % belegt waren.

Dies zeigt uns deutlich, wie wichtig die Unterstützung der Menschen in dieser Form für die Vogelwelt ist.

 

Falls auch Sie helfen möchten, können Sie viele Varianten von Nisthilfen im NABU-Haus (Haselünner Str. 15, 49716 Meppen) käuflich erwerben.


Foto/ Text: H. Schnieders                                                                                   Nisthilfen sind immer wieder eine große Bereicherung für jeden Garten und jede Anlage. Die kommende Brutsaison beginnt am 1. März und die Nisthilfen sollten bis spätestens dann aufgehängt sein. Wer sich mehr engagieren möchte und Freude an der Vogelwelt hat, ist herzlich eingeladen, sich der Nisthilfen AG anzuschließen. Es wird noch dringend Unterstützung gebraucht.

 

Kontaktieren Sie uns gerne unter: he.schnieders@t-online.de oder über das NABU Büro, Telefonnr.: 05931/ 4099630


NABU und LBV starten Hauptwahl „Vogel des Jahres 2021“

22.01.2021

Die erste öffentliche Wahl zum „Vogel des Jahres 2021“ vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) geht in die heiße Phase: Momentan können alle Menschen in Deutschland bestimmen, welcher der folgenden zehn nominierten Vögel das Rennen macht: Stadttaube, Rotkehlchen, Amsel, Feldlerche, Goldregenpfeifer, Blaumeise, Eisvogel, Haussperling, Kiebitz oder Rauchschwalbe.

 

Hier gibt es mehr Informationen zur Wahl


Rekordbeteiligung bei der Stunde der Wintervögel zeichnet sich ab

12.01.2021

Trendmeldung: Weniger gefiederte Gäste in Gärten und Parks

In der vorläufigen Top Ten in Niedersachsen landet der Haussperling auf dem ersten Platz, gefolgt von der Kohlmeise auf Rang 2. Dahinter folgen Blaumeise, Amsel und Feldsperling. Auf Position 6 folgt die Ringeltaube, dahinter rangiert der Buchfink. Platz 8 belegt die Elster vor dem Rotkehlchen. Die Rabenkrähe komplettiert die zehn bisher am häufigsten beobachteten Wintervögel 2021 in Niedersachsen.

Hier geht es zu den Ergebnissen

 

Foto: Erhard Nerger, Die Kohlmeise ist auf Rang 2


Das Reiseprogramm „Natur und Reisen“ ist bei uns erhältlich

11.01.2021

Das Reiseprogramm „Natur und Reisen“ der vom NABU Niedersachsen geführten Busreisen in einige der schönsten und spannendsten Landschaften Europas für das Jahr 2021 ist erschienen. „Es ist so umfangreich wie noch nie in 23 Jahren“, stellt Rüdiger Wohlers vom NABU den bunten Reigen der Fahrten vor: „Wer möchte nicht zu Gast sein bei Pupurreiher, Schwarzstorch oder Flamingo?“

Mehr Infos gibt es hier

 


An diesem Wochenende ist die "Stunde der Wintervögel", hier können Sie ihre Ergebnisse auch melden:

08.01.2021


Am kommenden Wochenende ist die Aktion: "Stunde der Wintervögel"

05.01.2021

 Mitmachen bei der „Stunde der Wintervögel“ ist ganz einfach: Jeder kann eine Stunde lang die Vögel am Futterplatz, vom Garten, Balkon oder Fenster aus oder im Park zählen und dem NABU melden. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können unter www.NABU.de/onlinemeldung bis zum 18. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 9. und 10. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet. Auch über die NABU-App „Vogelwelt“ (Download unter www.NABU.de/vogelwelt) kann gemeldet werden.



„Stunde der Wintervögel“ vom 8. bis 10. Januar                                                                            Größte wissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands / Blaumeisen nach Epidemie besonders im Fokus

13.12.2020

Foto: Erhard Nerger

Vom 8. bis zum 10. Januar zählt ganz Deutschland wieder Vögel: Die „Stunde der Wintervögel“ wird bereits zum elften Mal vom NABU und seinem bayerischen Partner LBV organisiert. Vogelfreundinnen und -freunde sind dazu aufgerufen, eine Stunde lang alle Vögel von Wohnung, Haus oder Garten aus zu erfassen und zu melden. „Damit kann jede und jeder mithelfen, eine detaillierte Momentaufnahme der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern zu ermöglichen“, so Philip Foth vom NABU Niedersachsen. ...mehr lesen 



Sehenswerter Film "Bürger gegen den Ausbau der E233"

11.12.2020

Einen sehenswerten Film haben die Aktiven der Bürgerinitiative "Exit 233" erstellt. Mit guten Argumenten wenden sie sich gegen den millardenteuren, vierspurigen Ausbau der Bundesstraße von Meppen bis Emstek, der viel Natur zerstören würde und zu erheblichen Lärm- und Schadstoffbelastungen führen würde. Sie setzen damit einen gekonnten Gegenpunkt zum Imagefilm des Fördervereins "Pro E233". Zu sehen ist der knapp zehnminütige Film auf der Internetseite der BI unter www.Exit233.de

Foto: NABU/ H. May (dient der Veranschaulichung)


Gebrauchte Handys beim NABU abgeben oder selbst Sammelbox aufstellen

02.12.2020

 Insektenschutz profitiert: Erlös für Hummel, Schmetterling, Biene und Co

 

Der NABU ruft dazu auf, gebrauchte Handys aller Art, „ganz gleich, in welchem Zustand und in welchem Alter, ganz gleich, ob noch funktionsfähig oder kaputt“, in der Regionalgeschäftsstelle in Meppen, Haselünner Straße 15, abzugeben.

Die Handys werden dort während der Öffnungszeiten entgegengenommen. „Mit der Abgabe alter Handys bei unserer bundesweiten Sammelaktion, die seit vielen Jahren erfolgreich läuft, werden gleich mehrere gute Taten umgesetzt“, freut sich NABU-Regionalgeschäftsführerin Hanna Clara Wiegmann über die anhaltend große Resonanz auf die Aktion: „Viele Handy können in einem zertifizierten Betrieb repariert, gesäubert und wieder in den Einsatz gebracht werden. Dadurch werden wertvolle Rohstoffe eingespart – und damit aktiv Natur gerettet, weil beispielsweise deren Gewinnung in Regenwaldgebieten reduziert wird und auch das klimaschädliche Kohlendioxid eingespart werden kann. Zudem werden Rohstoffe aus denjenigen Handys, die nicht mehr repariert werden können, zurückgewonnen – in ungeheurer Menge. Es ist unvorstellbar, welche Mengen an Handys bereits herumliegen, da die durchschnittliche Nutzungsdauer der Geräte gerade einmal 18 Monate beträgt“, betont Hanna Clara Wiegmann. ...mehr lesen


NABU Grafschaft Bentheim unterstützt den Tierpark Nordhorn mit selbst gemachten Fotokalendern

01.12.2020

 

Die NABU-Naturfotografen haben dieses Jahr einen eigenen Kalender herausgebracht, dieser ist ab sofort im Zoo-Shop erhältlich. Die Einnahmen verbleiben in voller Höhe beim Tierpark. Hiermit möchte sich die NABU Kreisgruppe Grafschaft Bentheim für die seit vielen Jahren währende gute Zusammenarbeit bedanken.

 

Der Tierpark ist zur Zeit geschlossen und kann nicht besucht werden. 

Der Zoo-Shop ist jedoch täglich in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

 

Die Kalender sind gegen eine Spende in Höhe von zehn Euro im Eingangsbereich des Zoo-Shops erhältlich.


Volksbegehren endet mit großem Erfolg - NABU dankt allen Mitwirkenden

17.11.2020

Nachdem das niedersächsische Parlament am Dienstag viele Eckpunkte für einen besseren Artenschutz gesetzlich verankert hat, verzichten die Initiator*innen des Volksbegehrens auf dessen Fortführung. Der NABU-Regionalverband Emsland / Grafschaft Bentheim begrüßt diese Entwicklung und bedankt sich bei allen Unterstützern des Volksbegehrens.

Bis zum 1. November haben im Landkreis Emsland 3686 und in der Grafschaft Bentheim 2333 Wähler das Volksbegehren unterschrieben. Dafür bedanken wir uns ausdrücklich bei jedem Einzelnen und besonders bei den Bündnispartnern. Viele haben viel Zeit und Mühe darauf verwandt, weitere Unterschriften an Ständen, bei Freunden, Verwandten und Nachbarn zu sammeln! Landesweit haben wir 138.118 gültige Unterschriften erreicht. Dies zeigt, wie wichtig den Menschen das Thema Artenschutz ist – und dass man mit politischem Druck viel erreichen kann“, sagt Hanna Clara Wiegmann, Geschäftsführerin des NABU-Regionalverbandes.

Nur durch den Druck des Volksbegehrens seien alle an einen Tisch gekommen. Auch wenn nicht zu 100 Prozent die Ziele des Volksbegehrens erreicht wurden, so seien die jetzt beschlossenen Änderungen im Naturschutz-, Wald- und Wassergesetz eine deutliche Verbesserung für die Tier- und Pflanzenarten in Niedersachsen.

 

Klar ist aber auch, dass das Insekten- und Artensterben mit den jetzigen Beschlüssen nicht vollständig gestoppt ist. Wir werden uns weiter für besseren Natur- und Artenschutz einsetzen!“, sagt Wiegmann.


Wählen Sie den „Vogel des Jahres 2021“!

bis zum 15.12.2020

Zum 50-jährigen Aktions-Jubiläum wird die Wahl zum Vogel des Jahres erstmals öffentlich durchgeführt! Vom 9. Oktober bis zum 15. Dezember findet die Vorwahl statt. 307 Vögel können für die Wahl 2021 nominiert werden.

Ab sofort kann jede*r unter www.vogeldesjahres.de den eigenen Lieblingsvogel nominieren. Stimmen Sie jetzt ab. 


Neue Geschäftsführerin beim NABU

05.10.2020

Der Regionalverband des Naturschutzbundes für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim hat seit dem 01.10.2020 mit Hanna Clara Wiegmann eine neue Geschäftsführerin.

 

Die 29-jährige übernimmt die Stelle von Jutta Over, die den Verband über 18 Jahren erfolgreich führte. Nach ihrem Masterstudium in Agrarwissenschaften in Göttingen arbeitete Wiegmann beim Zweckverband Erholungsgebiet Hasetal im Projekt Blühstreifenmanagement im Hasetal. Als gebürtige Emsländerin freut sie sich auf die vielfältigen Aufgaben, die jetzt auf sie zukommen. „Ich übernehme eine gut etablierte Regionalgeschäftsstelle mit vielen aktiven Ehrenamtlichen“, so Wiegmann begeistert. „Auch die Vielfältigkeit der hier vorhandenen Natur mit den Fließgewässern Ems und Hase, Mooren, Heiden und Waldgebieten macht die Arbeit beim NABU extrem spannend und abwechslungsreich“. Insbesondere der Dialog mit und zwischen Naturinteressierten und Landwirten liegt ihr am Herzen. Gemeinsam mit den Ehrenamtlichen freut sich Wiegmann auf viele gemeinsame Projekte und interessante Veranstaltungen. 


Langjährige Geschäftsführerin verabschiedet

30.09.2020

In einer Feierstunde haben wir unsere langjährige Geschäftsführerin Jutta Over verabschiedet und ihr für ihre zukünftige freiberufliche Tätigkeit alles Gute gewünscht.

 

In seiner Abschiedsrede erinnerte der Vorsitzende des Regionalverbandes, Dr. Erhard Nerger an das vielfältige Engagement, das Over in den vergangenen Jahren für den NABU gezeigt hat. So gründete sie im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeit 1992 eine Kindergruppe und war von 1998 bis 2002 Vorsitzende des NABU Emsland Mitte. 2002 wurde sie als hauptamtlich tätige Geschäftsführerin in der neu gegründeten Regionalgeschäftsstelle angestellt. Seitdem realisierte sie viele, zum Teil landesweite Naturschutzprojekte. Beispielsweise das Projekt „Natur auf einen Schritt“, bei dem Senioren in Wohnheimen die Natur in gut zugänglichen Schaugärten in erreichbare Nähe gerückt wurde. Andere Projekte dienten dem Erhalt der Moore und dem Schutz von Schwalben und Eisvögeln. Auch der NABU-Landesvorsitzende, Dr. Holger Buschmann, würdigte die engagierte Arbeit der Biologin und wies daraufhin, dass die hiesige Regionalgeschäftsstelle Modell gewesen sei für die vielen, seither gegründeten Regionalgeschäftsstellen des NABU. Des Weiteren dankten Vertreter aller fünf Ortsgruppen Over und erinnerten an gemeinsame gelungene Veranstaltungen und Errungenschaften. Alle bedauerten die Entscheidung Overs, den Regionalverband zu verlassen, bekundeten aber Verständnis für ihre Entscheidung, zukünftig im Rahmen freiberuflicher Tätigkeit ihre Begeisterung für die Natur anderen Menschen zu vermitteln, und wünschten ihr weiterhin alles Gute.

 

Jutta Over dankte für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren und wies darauf hin, dass die gute Entwicklung der Regionalgeschäftsstelle und der Mitgliederzahlen in dieser Region nur mit Unterstützung der Ehrenamtlichen möglich gewesen sei. Dem NABU werde sie selbstverständlich verbunden bleiben.

 

Foto: Katja Hübner