Das Nachrichten-Archiv

Neue Geschäftsführerin beim NABU

Der Regionalverband des Naturschutzbundes für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim hat seit dem 01.10.2020 mit Hanna Clara Wiegmann eine neue Geschäftsführerin.

 

Die 29-jährige übernimmt die Stelle von Jutta Over, die den Verband über 18 Jahren erfolgreich führte. Nach ihrem Masterstudium in Agrarwissenschaften in Göttingen arbeitete Wiegmann beim Zweckverband Erholungsgebiet Hasetal im Projekt Blühstreifenmanagement im Hasetal. Als gebürtige Emsländerin freut sie sich auf die vielfältigen Aufgaben, die jetzt auf sie zukommen. „Ich übernehme eine gut etablierte Regionalgeschäftsstelle mit vielen aktiven Ehrenamtlichen“, so Wiegmann begeistert. „Auch die Vielfältigkeit der hier vorhandenen Natur mit den Fließgewässern Ems und Hase, Mooren, Heiden und Waldgebieten macht die Arbeit beim NABU extrem spannend und abwechslungsreich“. Insbesondere der Dialog mit und zwischen Naturinteressierten und Landwirten liegt ihr am Herzen. Gemeinsam mit den Ehrenamtlichen freut sich Wiegmann auf viele gemeinsame Projekte und interessante Veranstaltungen. 

Langjährige Geschäftsführerin verabschiedet

In einer Feierstunde haben wir unsere langjährige Geschäftsführerin Jutta Over verabschiedet und ihr für ihre zukünftige freiberufliche Tätigkeit alles Gute gewünscht.

 

In seiner Abschiedsrede erinnerte der Vorsitzende des Regionalverbandes, Dr. Erhard Nerger an das vielfältige Engagement, das Over in den vergangenen Jahren für den NABU gezeigt hat. So gründete sie im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeit 1992 eine Kindergruppe und war von 1998 bis 2002 Vorsitzende des NABU Emsland Mitte. 2002 wurde sie als hauptamtlich tätige Geschäftsführerin in der neu gegründeten Regionalgeschäftsstelle angestellt. Seitdem realisierte sie viele, zum Teil landesweite Naturschutzprojekte. Beispielsweise das Projekt „Natur auf einen Schritt“, bei dem Senioren in Wohnheimen die Natur in gut zugänglichen Schaugärten in erreichbare Nähe gerückt wurde. Andere Projekte dienten dem Erhalt der Moore und dem Schutz von Schwalben und Eisvögeln. Auch der NABU-Landesvorsitzende, Dr. Holger Buschmann, würdigte die engagierte Arbeit der Biologin und wies daraufhin, dass die hiesige Regionalgeschäftsstelle Modell gewesen sei für die vielen, seither gegründeten Regionalgeschäftsstellen des NABU. Des Weiteren dankten Vertreter aller fünf Ortsgruppen Over und erinnerten an gemeinsame gelungene Veranstaltungen und Errungenschaften. Alle bedauerten die Entscheidung Overs, den Regionalverband zu verlassen, bekundeten aber Verständnis für ihre Entscheidung, zukünftig im Rahmen freiberuflicher Tätigkeit ihre Begeisterung für die Natur anderen Menschen zu vermitteln, und wünschten ihr weiterhin alles Gute.

 

Jutta Over dankte für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren und wies darauf hin, dass die gute Entwicklung der Regionalgeschäftsstelle und der Mitgliederzahlen in dieser Region nur mit Unterstützung der Ehrenamtlichen möglich gewesen sei. Dem NABU werde sie selbstverständlich verbunden bleiben.

 

Foto: Katja Hübner

Nachrichten Archiv: Greifvögel

Welcher Greifvogel ist das?

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Der melancholische Rotmilan

Das Trillern des Rotmilans hört sich sehr melancholisch an ­– dabei ist er der bunteste unter den Greifvögeln und gehört zu Europas Kulturfolgern. 

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Europas Riese: Der Seeadler

Ab dem 18. Jahrhundert prangte auf dem Wappen der sturen Friesen ein Adler: das Symbol für die Freiheitsrechte der Friesen. Weltweit steht der Greifvogel für Mut, Weitblick und ewiges Leben. Aber was genau faszinierte unsere Vorfahren an dem Seeadler? 

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Turmfalke – Der Rüttelfalk

Was haben Turmfalken mit Kolibris gemeinsam? Genau, beide können auf derselben Stelle in der Luft „verharren“! Dabei richtet der Turmfalke seinen Oberkörper auf, spreizt die Flügel und fächert den Schwanz, um seinen Flug zu stabilisieren. 

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Habicht - das Phantom unter den Greifvögeln

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Im Sturzflug vom Fernsehturm

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Ein Nest im Kornfeld

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Nachrichten-Archiv: Vögel

Rotkehlchen wieder in den Charts!

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Gedeckter Tisch für Amsel, Meise & Co.

Amsel am Schneeballstrauch (Foto: Erhard Nerger)
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Igel sind Wildtiere!

Foto: Sabine Fuchs
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Frau Rotkehlchen singt im Herbst

Foto: Erhard Nerger
Foto: Erhard Nerger
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Lichtbildervortrag am 09.September in Werlte

Andreas Schüring hält einen spannenden Bildervortrag über den Steinkauz in dem Heimathaus Werlte.

Start ist um 20 Uhr am 09.09.2022.

Lesen in der Wildbienen-Beobachtungsschublade

Die Wildbienen-Beobachtungs-Schublade im NABU-Naturschaugarten Meppen bietet gegenwärtig beim näheren Betrachten einige interessante Einblicke.

 

Von den 13 Brutröhrchen in der Schublade wurden im laufenden Jahr bisher acht neu belegt, wie die frischen Verschlüsse dieser Röhrchen bereits in der Draufsicht zeigen.

Röhrchen Nr. 1 zeigt in der Draufsicht ein kleines Ausschlupfloch im Propfen und von der Seite, nahe des Eingangs rechts im Bild, ein fertiges Insekt. Tiefer im Röhrchen stecken vermutlich fast schlupfbereite weitere Insekten und noch weiter hinten, also links im Bild, Puppen oder Larven. Das kleine Schlupfloch im Verschlusspropf lässt vermuten, dass zumindest die vordere Brutkammer durch einen schon ausgeflogenen Brutparasiten befallen war.

 

Röhrchen Nr. 2 wurde im Vorjahr auch besetzt, und zwar durch mehr als elf hintereinander liegende, pollenbeladene Brutkammern, aus denen, im vorderen Bereich, im Bild rechts, wo sich die männlichen Wildbienen entwickeln, geschlüpft worden ist. Allerdings deutet das kleine Schlupfloch in der Draufsicht wiederum auf ausgeflogene Brutparasiten hin.

 

In Röhrchen Nr. 3 sind die nur zwei geschlossenen Brutkammern aus dem letzten Jahr verschimmelt und die Brut hat sich nicht weiter entwickelt. Eventuell kam die Erbauerin seinerzeit noch während der Lege- und Bauphase zu Tode.

 

In Röhrchen Nr. 7 baut eine Wildbiene gerade an ihrer sechsten Brutkammer.

 

 

Nr. 8 weist wiederum zur Hälfte der Länge Schlupfspuren auf. Weiter hinten im Röhrchen sind noch ungeöffnete Puppenkammern zu erkennen.

Die eher breite Röhre Nr. 9, rechts oben, hat eine Blattschneiderbiene bezogen, die sich augenscheinlich nicht die Mühe machte, die Öffnung durch anderes Material als die zum Röhrenausbau verwendeten Blätter zu verschließen. Vielleicht handelt es sich aber auch nur um einen temporären Verschluss und die letzte Brutkammer soll noch fertig gestellt werden oder die Biene hat die Fertigstellung ihrer Brutröhre nicht mehr erlebt. In der Seitenansicht von rechts kann man gut die einzeln eingebrachten Blattpäckchen erkennen, in denen sich jeweils ein Ei befinden sollte.

 

Die dickeren Röhrchen Nr. 10 bis 13 wurden mit jeweils acht bis fünf Brutkammern neu bezogen, wie die Schubladenansicht von rechts zeigt.

In Nr. 11 ist bereits eine geschlüpfte Larve zu erkennen.

In Nr. 12 scheinen Eier oder Junglarven an einigen Kammerböden liegend erkennbar zu sein.

 

Auf jeden Fall freuen sich die menschlichen Beobachter der Schublade auf viele neue Insekten noch in diesem und im kommenden Jahr.

Text und Bilder von Gerd Schaad 

NAJU auf Entdeckungstour

Ems TV war gemeinsam mit der  NAJU Gruppe Emsland Mitte auf Insektenerkundung im NABU Schaugarten - den Beitrag sehen Sie hier: Naturschutz kinderleicht erklärt – ems TV

Foto: NAJU Bundesverband

Stunde der Gartenvögel - Onlinevortrag am 09.05. um 19 Uhr

Begleitend zur Stunde der Gartenvögel, bietet die NABU Regionalgeschäftsstelle Emsland/ Grafschaft Bentheim einen kostenlosen Online-Vortrag an. Dabei wird die beliebte Mitmach-Aktion vorgestellt, erklärt wie die Teilnahme funktioniert und Tipps gegeben, wie man es sich dabei so gemütlich wie möglich machen kann. Anschließend stellt der NABU die häufigsten Sommer-Gartenvögel des vergangenen Jahres vor und zeigt, wie man sie genau erkennen kann. Anmeldungen werden unter nabu.el-noh@t-online.de oder telefonisch unter 05931-4099630 entgegengenommen. Der Vortrag findet am 09. Mai um 19 Uhr statt und ist auch für Familien geeignet

Foto: NABU/Sebastian Hennigs

Was tun, wenn du einen Jungvogel findest?

Du hast einen Jungvogel gefunden und weiß nicht was zu tun ist? Hier gibt es Hilfe. 

Bildrechte @NABU Niedersachsen

Vortrag „Die Wiese“ wird verschoben

Der NABU Emsland/ Grafschaft Bentheim teilt mit, dass der für den 21. April vorgesehene Vortrag „Die Wiese“ verschoben werden muss.

 

Der neue Termin wird auf der Homepage https://www.nabu-emsland.de/ rechtzeitig bekanntgegeben. 

NABU-Naturtelefon

Unser NABU-Naturtelefon hilft!

 

Tel: 030/284984-6000

Montag bis Freitag: 9:00 -16:00 Uhr 

Eichhörnchen beobachten und schützen NABU lädt zu einem Onlinevortrag am 10.02 um 19:00 Uhr ein

ZUGANGSDATEN für den Online-Vortrag: 

 

Zoom-Meeting beitreten

https://us02web.zoom.us/j/86551427241?pwd=NC8vWTM2WFFQbFJxajkzZ1Zhc2tLUT09

 

Meeting-ID: 865 5142 7241

 

Kenncode: 185809

 

Foto: Gerd Türke

Der NABU Emsland/ Grafschaft Bentheim bietet ein fünfteiliges Online-Seminar für künftige Gruppenleiter*Innen der Naturschutzjugend an

Wenn du Lust hast eine neue NAJU Kinder- oder Jugendgruppe im Emsland oder der Grafschaft Bentheim zu leiten oder bei einer bestehenden zu unterstützen, dann haben wir jetzt genau das Richtige für dich! 

 

Ab dem 19.01 bieten wir eine fünfteilige kostenfreie Online-Seminar-Reihe für alle Interessieren an. Darin erfährst du mehr über den NABU und seiner Jugendorganisation der NAJU und alles was ihr für die Arbeit mit NAJU Gruppen benötigt, damit ihr gut vorbereitet in euer Ehrenamt starten könnt. Es besteht keine Verpflichtung nach der Seminarreihe eine Gruppe zu gründen aber selbstverständlich unterstützen wir euch, wenn ihr euch dafür entscheidet.

Für weitere Infos oder Anmeldungen schreibt eine Mail an: nabu.el-noh@t-online.de oder ruft uns unter 05931-4099630 an.

Schüler des Windthorst-Gymnasiums spenden für den Naturschutz

Der NABU Emsland-Mitte e.V. erhielt von den Schülern des Windthorst-Gymnasiums Meppen (WGM) eine Spende in Höhe von 1.442,17 €. Die Schüler des WGM sammeln bzw. erarbeiten regelmäßig, an einem "Sozialen Tag", eine Spendensumme für ihre Partnerschule in Tansania und für gemeinnützige Einrichtungen und Vereine in der Region. Welche regionalen Einrichtungen und Vereine einen Teil der Spenden bekommen, entscheiden die Schüler. Die Spende ist auch ein deutliches Zeichen für mehr  Natur- und Umweltschutz.

 

Der NABU Emsland-Mitte e.V. bedankt sich sehr herzlich bei den Schülern und allen die zu dieser Spende beigetragen haben! Zum Dank wurden dem Windthorst-Gymnasium zwei Fledermauskästen überreicht. 

 

Foto: Windthorst-Gymnasium