Das Nachrichten-Archiv

Wechsel beim NABU Emsland Süd

Auf der Mitgliederversammlung des NABU Emsland-Süd am 15. Juni 2021 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Notwendig wurde dies, weil der langjährige Vorsitzende Thomas Weber nach über 20 Jahren „kürzer treten“ möchte. Neuer erster Vorsitzender ist nun Bernward Rusche aus Lingen, der schon mehrere Jahre als Beirat im Vorstand mitarbeitete. Die bisherige zweite Vorsitzende Anne Risse durfte als Angestellte beim NABU der neuen Satzung nach nicht wieder kandidieren. Statt ihrer wurde Johannes Weise zum zweiten Vorsitzenden gewählt und Heiko Rebling wurde als Kassenwart bestätigt. Die erste „Amtshandlung“ von Rusche war der Dank für den großen ehrenamtlichen „öko-sozialen“ Einsatz von Thomas Weber.

Auf der gut besuchten Versammlung wurden des weiteren einige ausgewählte Projekte vorgestellt. So berichtete Dörte von Bargen über den NABU-Garten hinter dem Calvinhaus und Anne Risse, Leiterin der Kinder- und Jugendgruppen stellte die Aktivitäten in diesem Bereich vor.

 

Auf dem Foto von links: Heiko Rebling, Bernward Rusche, Thomas Weber, Johannes Weise und Anne Risse Foto: NABU

 

 

Beim Insektensommer zählen wir, was zählt

Dieses Wochenende startet der Insektensommer. Vom 04.-13.06 sind alle herzlich eingeladen eine Stunde lang Insekten zu zählen und die Ergebnisse dem NABU zu melden. Viele Tipps gibt es im Video oder hier

Erlebter Frühling - Ausstellung im Lookentor

Alle Kinder bis 13 Jahre sind eingeladen uns ihre Ergebnisse, Kunstwerke und/ oder Notizen vom Erlebten Frühling zuschicken, die dann im Lookentor ausgestellt werden. 

NAJU-Kindergruppen Neugründung in Emsbüren

Bei Interesse melden Sie sich gern unter sonja.schraeer@web.de

 

Stunde der Gartenvögel

Welche und wie viele Vögel durch unsere Gärten und Parks flattern, wird das Himmelfahrts-Wochenende vom 13. bis 16. Mai zeigen: Der NABU ruft gemeinsam mit dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der NAJU zur 17. „Stunde der Gartenvögel“ auf.  Mehr Infos

Fotowettbewerb „Mein schöner Rotkehlchengarten“

Foto: Gerd Busmann

Der NABU Niedersachsen und die OLB-Stiftung laden dazu ein am Rotkehlchen-Fotowettbewerb teilzunehmen. Alle Infos gibt es hier

Online-Naturführung am 25.04. um 17:30 Uhr

Der Lockdown geht weiter, aber dennoch möchten wir Ihnen und euch die Gelegenheit bieten, trotzdem an einer NABU-Naturführung teilzunehmen. Das Motto der Online-Naturführung lautet "Glücksboten, Zauberflöten & Meistersänger - die Frühlingsboten sind wieder da". 

 

Direkt zur Veranstaltung:

Hier klicken, um der Besprechung beizutreten

Spendenaktion "Raus ins Grüne"

Foto: Werbeagentur Holl

Die Werbeagentur Holl startete eine Laufaktion "Raus ins Grüne". Für jeden Kilometer welchen die Teilnehmer*innen des Agenturteams in dieser Zeit liefen spendete die Geschäftsführerin Carola Holl 1 €. 

Hierdurch kamen 1200 € zusammen, die durch die die Alwin Otten GmbH aus Meppen und Koldehoff Energietechnik aus Langen aufgestockt wurden. Insgesamt 1960 € kamen so für den NABU Naturschaugarten in Landwehr zusammen. 

 

Vielen Dank an alle Beteiligten für die tolle Unterstützung!

 

Update: Die Trockenmauer ist bereits in Arbeit und fast fertig. Die ersten Pflanzen wachsen schon aus den Mauerritzen.

 

Foto: Werbeagentur Holl

Carola Holl und Karin Schaad auf den Steinen aus denen in Kürze die Trockenmauer gebaut werden soll

Fledermäuse ziehen um

 

Fledermaus gefunden – Was nun?

Die Tage werden länger und endlich steigen die Temperaturen. „Jetzt ist die Zeit, wo die Fledermäuse aktiv werden, aus dem Winterschlaf erwachen und von den Winterquartieren in ihre Sommerquartiere umziehen. Dort bekommen dann die Weibchen in sogenannten Wochenstuben zusammen ihre Babys,“ erklärt Karin Schaad, Fledermaus-Expertin vom NABU Emsland Mitte, die auch hilfsbedürftige Fledermäuse pflegt. Allerdings sind die Tiere nach dem langen Winterschlaf ausgezehrt. Finden sie nicht schnell ausreichend Nahrung, sind sie so entkräftet, dass sie nicht mehr weiterfliegen können und auf dem Boden liegen oder frei an einer Wand oder einem Baum hängen.

 

 

"Wird eine Fledermaus tagsüber an einer offen zugänglichen Stelle gefunden, kann man davon ausgehen, dass sie Hilfe benötigt", so Schaad. Dafür versieht man eine kleine Pappschachtel mit Luftlöchern, zerknülltem Küchenpapier zum Verstecken und einem Schraubdeckel mit Wasser. Dann setzt man die Fledermaus mit Hilfe von Handschuhen oder einem Handtuch vorsichtig hinein und verschließt die Schachtel ausbruchsicher mit Klebeband. Anschließend nimmt man schnellstmöglich Kontakt mit der NABU-Fledermausstation für Emsland und Grafschaft über den Fledermausnotruf 0151-15902708 oder 05931-17519 (Karin Schaad) auf und lagert die Fledermaus bis zur Übergabe an kühler Stelle. Keinesfalls sollte versucht werden, eine Fledermaus durch Hochwerfen zum Abfliegen zu bringen. Fledermäuse können darauf nicht schnell genug reagieren und verletzen sich dann beim Aufprall am Boden.

 

Foto zeigt eine abgemagerte Teichfledermaus, Katja Hübner

Erste Einsendung schon da - Erlebter Frühling

Die ersten Ergebnisse der ForscherInnen sind schon angekommen. Hier etwas zum Lungenkraut. Wenn ihr auch Lust habt mitzumachen, dann nichts wie raus. 

Alle Infos zum Erlebten Frühling findet ihr hier

Blaumeisensterben auch in diesem Jahr?

Verdachtsfälle melden unter  www.NABU.de/meisensterben

und Hygiene bei Vogelfütterung schützt vor Krankheiten 

 

Im vergangenen Frühjahr war in weiten Teilen Deutschlands eine vom Bakterium Suttonella ornithocola ausgelöste Epidemie aufgetreten, der Tausende Blaumeisen zum Opfer fielen. Bis Jahresende wurden über ein daraufhin eingerichtetes Meldeformular über 24.000 Verdachtsmeldungen dieser Epidemie an den NABU gemeldet. Mehr als 400 tote Vögel wurden untersucht, ziemlich genau die Hälfte der beprobten Vögel ist an einer Infektion mit dem in Deutschland neuartigen Bakterium gestorben. Bei der „Stunde der Gartenvögel“ im vergangenen Mai 2020 wurden entsprechend weniger Blaumeisen beobachtet. Hotspots in Niedersachsen waren die Landkreise Ammerland, Oldenburg und Osterholz.  

 

Erste Verdachtsmeldungen, die zu den typischen Symptomen der Krankheit passen, sind nun auch dieses Frühjahr schon beim NABU eingegangen. Eine auffällige Häufung oder klare regionale Schwerpunkte sind jedoch noch nicht erkennbar. Verdachtsmeldungen kranker oder verstorbener Blaumeisen oder auch anderer Kleinvögel können unter www.NABU.de/meisensterben eingegeben werden. Nur so kann herausgefunden werden, ob die Epidemie des vergangenen Jahres ein einmaliges Ereignis war oder der Beginn eines jährlich wiederkehrenden Problems. 

 

Neben Blaumeisen erkranken in einzelnen Fällen auch Kohlmeisen oder andere kleine Singvögel. „Die Tiere fallen dadurch auf, dass sie nicht mehr auf ihre Umwelt reagieren, apathisch und aufgeplustert auf dem Boden sitzen und nicht vor Menschen fliehen. Oft wirken die Vögel als hätten sie Atemprobleme. Augen, Schnabel und Teile des Federkleids sind häufig verklebt“, erklärt Hanna Clara Wiegmann von der NABU-Regionalgeschäftsstelle Emsland/Grafschaft Bentheim. 

 

Hygiene bei der Vogelfütterung 

Grundsätzlich gilt, an Futter- und Wasserstellen auf Sauberkeit zu achten, „damit sich die Tiere beim Körnerholen oder Wassertrinken nicht gegenseitig mit Krankheiten anstecken können“, macht Wiegmann auf die notwendige Hygiene aufmerksam. „In der Brutzeit holen sich die Vögel immer gern einen Leckerbissen zur Stärkung an der Futtersäule ab. Das ist auch kein Problem, solange das Futter sauber ist und die Vögel nicht mit dem gesamten Futter in Kontakt kommen können“, rät Hanna Clara Wiegmann. Naturnahe Gärten und Grünflächen unterstützen zudem ganzjährig die Vögel bei der Nahrungssuche. Wer im Garten und auf dem Balkon die Blüten- und Insektenvielfalt durch heimische Pflanzen fördert, trägt dazu bei, dass Gartenvögel zur Brutzeit ausreichend Insekten zur Jungenaufzucht sammeln können. 

 

Foto: Erhard Nerger 

 

Vogel des Jahres 2021 - Der Sieger steht fest!

Das Rotkehlchen hat mit  59.267 Stimmen die Wahl zum "Vogel des Jahres 2021" gewonnen. 
Mehr Infos gibt es hier

Foto: Rotkehlchen von Erhard Nerger

Wahl zum Vogel des Jahres 2021 geht in den Endspurt

Noch bis Freitag den 19.03.2021 können Sie ihre Stimme für den Vogel des Jahres 2021 abgeben

Einfach hier klicken