Der „Erlebte Frühling“ ist Deutschlands ältester Kinderwettbewerb im Umweltbereich. Seit 1984 nehmen jedes Jahr tausende junge Frühlingsforscher*innen mit fantasievollen Beiträgen daran teil und lernen so die Pflanzen- und Tierwelt vor ihrer Haustür kennen.
Dieses Jahr stehen die Frühblüher im Fokus. Wenn sie sich zeigen, dauert es nicht mehr lange und der Frühling hält Einzug. Schneeglöckchen, Krokus, Winterling und Buschwindröschen strecken ihre Blüten der Sonne entgegen und bieten zeitig fliegenden Insekten die erste Nahrung. Woher wissen die Pflanzen wann der Frühling kommt? Welche Frühblüher sind bei Hummeln besonders beliebt? „Geht euren Fragen nach und auf Entdeckungstour in den Garten, auf die Wiese oder in den Wald“ läd Sandra Sobbe, Regiobetreuerin der NAJU Emsland/Grafschaft Bentheim alle Kinder ein. „Haltet eure Entdeckungen auf kreative Art und Weise beispielsweise in Forschungstagebüchern fest und teilt eure Erkenntnisse und Begeisterung für die Natur.“
Informationen und Begleitmaterialien zum Wettbewerb
Um am bundesweiten Wettbewerb teilzunehmen, können die Frühlingsforscher*innen Fotos von ihren Aktionen und Projekten auf der NAJU-Webseite hochladen und dort direkt den Teilnahmebogen ausfüllen: www.NAJU.de/erlebter-frühling. Teilnehmen können alle Kinder bis 13 Jahre, Teilnahmeschluss ist der 31. Mai 2025. Die besten Einsendungen in den Kategorien Schulklasse, Kitagruppe, NAJU- oder sonstige Kindergruppe und Einzeleinsendung werden gekürt. Alle Teilnehmenden werden ab Ende Juni 2025 benachrichtigt, die Preisträger*innen gewinnen einen Naturerlebnistag.
Extra Aussstellung im Lookentor
Die NAJU Emsland/ Grafschaft Bentheim möchte gemeinsam mit dem Lookentor die tollen Einsendungen zusätzlich in einer Ausstellung im Lookentor präsentieren und lädt daher alle Teilnehmenden ein, ihre Ergebnisse nicht nur als Fotos zum Bundesverband zu schicken sondern auch die realen Ergebnisse bei der NAJU Emsland/ Grafschaft Bentheim einzusenden. Die Ausstellung wird vom 02.06 bis 15.06.25 im Lookentor in Lingen zu sehen sein und die NAJU und das Team vom Lookentor freuen sich auf zahlreiche Ergebnisse. Die Projekte können an die NABU RGS Emsland/Grafschaft Bentheim in der Haselünner Straße 15 in 49716 Meppen geschickt oder direkt vor Ort abgegeben werden.
Fragen können gerne per Mail an sandra.sobbe@nabu-niedersachsen.de gesendet werden oder telefonisch unter 05931-4099630 geklärt werden.
“Wir freuen uns auf viele spannende und kreative Einsendungen und wünschen allen jungen Forscher*innen viel Freude bei ihren Entdeckungen in der Natur.”, ergänzt Sobbe.
Bei der Fledermaus-Auffangstation des Naturschutzbundes (NABU) in Meppen wurde am 6. Dezember eine Zweifarbfledermaus eingeliefert. Diese Säugetierart ist in unserer Region bisher nur selten nachgewiesen worden. Der aktuelle Fund ist erst der vierte Nachweis der Art im Emsland und deshalb etwas Besonderes.
„Aufgefunden wurde das Tier nach einer stürmischen Nacht völlig durchnässt und entkräftet auf dem Hof eines Einfamilienhauses liegend. Die Finder brachten das Männchen rasch in die Fledermaus-Auffangstation nach Meppen, wo es nun fachgerecht weiter versorgt wird“, berichtet Karin Schaad, die Leiterin der Auffangstation. Das erwachsene Tier, das von seinen Betreuern passend zum Fund am Nikolaustag "Niko" getauft wurde, ist mit nur 8,6 Gramm Gewicht außerordentlich mager, aber ansonsten wohlauf und entwickelt großen Appetit auf dargebotene Mehlkäferlarven (sog. Mehlwürmer).
In der Auffangstation wird „Niko“ auf ein Mindestgewicht von 12 g aufgepäppelt und anschließend in den kontrollierten Winterschlaf in einem entsprechend hergerichteten Raum überführt. Dort kann er die insektenarme kalte Jahreszeit zwischen 4 und 8 Grad Celsius bei Luftfeuchtigkeit um die 90 Prozent artgerecht "verschlafen". Je nach Witterung soll „Niko“ Ende März oder Anfang April 2025 dann - wohlgenährt und ausgeschlafen - wieder an seinem Fundort ausgewildert werden.
Zweifarbfledermäuse sind dafür bekannt, dass die Männchen bis in den Dezember hinein balzen. Sowohl Sommer- als auch Winterquartiere befinden sich meistens in Gebäuden. Deshalb kommt es auch häufig durch Renovierungs- und Sanierungsarbeiten zum Verlust von Quartieren. Außerdem sind Zweifarbfledermäuse häufige Schlagopfer an Windkraftanlagen, weil sie – anders als andere Fledermausarten – in großen Höhen im freien Luftraum jagen und nicht an Leitelemente wie Hecken oder Baumreihen gebunden sind. Wie alle anderen heimischen Fledermausarten sind sie streng geschützt.
Foto: Gerhard Schaad
30.10.2024
In diesem Sommer hat - von Menschen unbemerkt - ein Weibchen des Schwalbenschwanzes, dem größten unserer heimischen Tagfalter, ihre Eier an Fenchel-Pflanzen (Foeniculum vulgare) in einem Garten in Rühle abgelegt. Daraus entwickelten sich prächtige Raupen, die trotz ihrer scheinbar auffälligen Färbung gut getarnt sind. So wurden sie erst wenige Tage vor ihrer Verpuppung entdeckt.
Foto: Raupe des Schwalbenschwanzes auf Fenchel-Pflanze (Schaad)
Beim Beobachten des Verpuppungsvorgangs gab es eine Überraschung: Die neu entstandenen Puppen sind zunächst grün, nehmen dann aber rasch die Farbe des jeweiligen Untergrunds an, beispielsweise braun auf einem braunen Zweig oder beige meliert auf einem beigen Eierkarton. Sogar die Textur des Untergrunds wird in gewissem Umfang nachgebildet, wie die Fotos illustrieren.
Fotos: Zum Vergleich unterschiedlicher Puppen-Farben des Schwalbenschwanzes: Puppe an dunkelbraunem Zweig und Puppe im Boden eines Eierkartons (Schaad)
Diese erstaunliche Anpassung bedeutet, dass die Raupen vor ihrer Verpuppung die Farbe und evtl. die Textur des gewählten Untergrunds erkennen, diese Information speichern und auf irgendeine Weise dafür sorgen, dass ihre spätere Puppenhaut diese jeweilige Färbung annimmt, ein faszinierender Vorgang.
Auf jeden Fall freuen sich die Gartenbesitzer darauf, im Frühjahr 2025 beobachten zu können, wie aus den Puppen die wunderschönen Schmetterlinge schlüpfen.
Angeregt durch diese Eiablage, hat das Gartenteam des Meppener Naturschaugartens im Oktober 2024 an einer sonnigen Stelle im Garten ebenfalls Fenchel gepflanzt und hofft nun auf ebensolchen Gartenbesuch im kommenden Jahr.
Foto: NABU/CEWE/Gerd Wartha
21.08.2024
Georgsdorf. In einer gemeinsamen Pressemitteilung teilen die Agrowea GmbH & Co. KG und die Umweltverbände BUND und NABU mit, dass im Hinblick auf die Errichtung von sieben Windenergieanlagen bei Georgsdorf eine einvernehmliche Lösung erzielt wurde. Nachdem Agrowea sich bereit erklärt hat, die erforderlichen Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen für die Natur in enger Abstimmung mit den Verbänden zu planen und durchzuführen, verzichten diese auf weitere rechtliche Schritte gegen die kürzlich erteilte Genehmigung.
„Es freut uns, dass es im Rahmen intensiver Verhandlungen gelungen ist, eine Einigung mit den Umweltverbänden herbeizuführen“, erklärt Christoph Pieper, Projektleiter der Agrowea. „Denn durch die Errichtung der sieben Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt rund 39 Megawatt können wir einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende und dem Klimaschutz leisten.“
Auch die Umweltverbände sind mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden. „Den Standort der Anlagen zwischen den beiden Gebietsteilen des EU-Vogelschutzgebietes „Dalum-Wietmarscher Moor und Georgsdorfer Moor“ halten wir zwar nach wie vor für sehr unglücklich,“ so der Vorsitzende des NABU Grafschaft Bentheim, Gerhard Busmann. „Da aber unter Berücksichtigung unserer fachlichen Hinweise umfangreiche Ausgleichsflächen für Wiesenvögel wie den Brachvogel, Greifvögel wie den Wespenbussard und Rastvögel wie die nordischen Gänse und Schwäne geschaffen werden, halten wir das Vorhaben nun für vertretbar“. „Wichtig aus Gründen des Arten- und Naturschutzes sind auch die zahlreichen festgelegten Vermeidungsmaßnahmen, eine ökologische Baubegleitung und ein umfassendes Monitoring der Fledermaus-Aktivitäten und der Entwicklung der Ausgleichsflächen“, ergänzt Walter Oppel vom BUND Grafschaft Bentheim.
Vorangegangen waren den aktuellen Ereignissen Auseinandersetzungen über eine Genehmigung aus 2016 zur Errichtung und zum Betrieb von acht Windenergieanlagen an gleicher Stelle. Damals war der NABU gerichtlich gegen die Genehmigung vorgegangen und hatte vor Gericht Recht bekommen.
Emsländische Landschaft und der NABU geben gemeinsame Broschüre raus
In einem kooperativen Projekt haben die Emsländische Landschaft und der NABU gemeinsam eine Broschüre erarbeitet, in der 22 Vögel aus der Region vorgestellt werden. Diese Vögel sind für diese Region typisch und gehören wie das Plattdeutsch hier hin. „Wir haben uns bewusst in der Broschüre für die hier heimischen Vögel entschieden, die typischerweise bei uns vorkommen und die man mit dieser Region verbindet. Daher freuen wir uns sehr, dass wir gemeinsam mit der Emsländische Landschaft diese Broschüre herausgeben können.“, erzählt Bernward Rusche vom NABU Emsland Süd, der das Projekt angestoßen hat. Gesche Gloystein, von der Emsländischen Landschaft ergänzt: „Das Projekt verbindet zwei wichtige regionale Besonderheiten, die plattdeutsche Sprache mit den heimischen Vögeln und bietet so die Möglichkeit beides gemeinsam zu lernen, aufzufrischen oder neu zu entdecken.“
Das Projekt wurde durch die Niedersächsische Bingo Umweltstiftung gefördert, daher können alle Interessierten sich bei der Emsländischen Landschaft oder bei der NABU Regionalgeschäftsstelle Emsland/ Grafschaft Bentheim melden, wenn sie diese Broschüre für die Umweltbildung einsetzen möchten. Die Broschüre vermittelt Artenkenntnisse in Kombination mit der plattdeutschen Sprache und ist mit vielen bunten Illustrationen bestens geeignet Interessierte für die beiden Themen zu begeistern.
Die Broschüren werden kostenfrei an Schulen, Kitas, Pflegeheime und Interessierte abgegeben. Dafür melden Sie sich bitte bei der NABU Regionalgeschäftsstelle Emsland/ Grafschaft Bentheim, Haselünner Straße 15 in Meppen, 05931-4099630 oder per Mail: nabu.el-noh@t-online.de.
Foto: Andreas Rakers
Der Regionalverband des Naturschutzbundes für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim hat seit dem 01.10.2020 mit Hanna Clara Wiegmann eine neue Geschäftsführerin.
Die 29-jährige übernimmt die Stelle von Jutta Over, die den Verband über 18 Jahren erfolgreich führte. Nach ihrem Masterstudium in Agrarwissenschaften in Göttingen arbeitete Wiegmann beim Zweckverband Erholungsgebiet Hasetal im Projekt Blühstreifenmanagement im Hasetal. Als gebürtige Emsländerin freut sie sich auf die vielfältigen Aufgaben, die jetzt auf sie zukommen. „Ich übernehme eine gut etablierte Regionalgeschäftsstelle mit vielen aktiven Ehrenamtlichen“, so Wiegmann begeistert. „Auch die Vielfältigkeit der hier vorhandenen Natur mit den Fließgewässern Ems und Hase, Mooren, Heiden und Waldgebieten macht die Arbeit beim NABU extrem spannend und abwechslungsreich“. Insbesondere der Dialog mit und zwischen Naturinteressierten und Landwirten liegt ihr am Herzen. Gemeinsam mit den Ehrenamtlichen freut sich Wiegmann auf viele gemeinsame Projekte und interessante Veranstaltungen.
In einer Feierstunde haben wir unsere langjährige Geschäftsführerin Jutta Over verabschiedet und ihr für ihre zukünftige freiberufliche Tätigkeit alles Gute gewünscht.
In seiner Abschiedsrede erinnerte der Vorsitzende des Regionalverbandes, Dr. Erhard Nerger an das vielfältige Engagement, das Over in den vergangenen Jahren für den NABU gezeigt hat. So gründete sie im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeit 1992 eine Kindergruppe und war von 1998 bis 2002 Vorsitzende des NABU Emsland Mitte. 2002 wurde sie als hauptamtlich tätige Geschäftsführerin in der neu gegründeten Regionalgeschäftsstelle angestellt. Seitdem realisierte sie viele, zum Teil landesweite Naturschutzprojekte. Beispielsweise das Projekt „Natur auf einen Schritt“, bei dem Senioren in Wohnheimen die Natur in gut zugänglichen Schaugärten in erreichbare Nähe gerückt wurde. Andere Projekte dienten dem Erhalt der Moore und dem Schutz von Schwalben und Eisvögeln. Auch der NABU-Landesvorsitzende, Dr. Holger Buschmann, würdigte die engagierte Arbeit der Biologin und wies daraufhin, dass die hiesige Regionalgeschäftsstelle Modell gewesen sei für die vielen, seither gegründeten Regionalgeschäftsstellen des NABU. Des Weiteren dankten Vertreter aller fünf Ortsgruppen Over und erinnerten an gemeinsame gelungene Veranstaltungen und Errungenschaften. Alle bedauerten die Entscheidung Overs, den Regionalverband zu verlassen, bekundeten aber Verständnis für ihre Entscheidung, zukünftig im Rahmen freiberuflicher Tätigkeit ihre Begeisterung für die Natur anderen Menschen zu vermitteln, und wünschten ihr weiterhin alles Gute.
Jutta Over dankte für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren und wies darauf hin, dass die gute Entwicklung der Regionalgeschäftsstelle und der Mitgliederzahlen in dieser Region nur mit Unterstützung der Ehrenamtlichen möglich gewesen sei. Dem NABU werde sie selbstverständlich verbunden bleiben.
Foto: Katja Hübner
Das Trillern des Rotmilans hört sich sehr melancholisch an – dabei ist er der bunteste unter den Greifvögeln und gehört zu Europas Kulturfolgern.
Ab dem 18. Jahrhundert prangte auf dem Wappen der sturen Friesen ein Adler: das Symbol für die Freiheitsrechte der Friesen. Weltweit steht der Greifvogel für Mut, Weitblick und ewiges Leben. Aber was genau faszinierte unsere Vorfahren an dem Seeadler?
Was haben Turmfalken mit Kolibris gemeinsam? Genau, beide können auf derselben Stelle in der Luft „verharren“! Dabei richtet der Turmfalke seinen Oberkörper auf, spreizt die Flügel und fächert den Schwanz, um seinen Flug zu stabilisieren.
06. bis 08. Januar
Bei dir piept es auch? Dann nichts wie raus und zähl die Vögel, die du hörst und siehst. Melde deine Ergebnisse dem NABU:
www.stundederwintervoegel.de
Andreas Schüring hält einen spannenden Bildervortrag über den Steinkauz in dem Heimathaus Werlte.
Start ist um 20 Uhr am 09.09.2022.
Die Wildbienen-Beobachtungs-Schublade im NABU-Naturschaugarten Meppen bietet gegenwärtig beim näheren Betrachten einige interessante Einblicke.
Von den 13 Brutröhrchen in der Schublade wurden im laufenden Jahr bisher acht neu belegt, wie die frischen Verschlüsse dieser Röhrchen bereits in der Draufsicht zeigen.
Röhrchen Nr. 1 zeigt in der Draufsicht ein kleines Ausschlupfloch im Propfen und von der Seite, nahe des Eingangs rechts im Bild, ein fertiges Insekt. Tiefer im Röhrchen stecken vermutlich fast schlupfbereite weitere Insekten und noch weiter hinten, also links im Bild, Puppen oder Larven. Das kleine Schlupfloch im Verschlusspropf lässt vermuten, dass zumindest die vordere Brutkammer durch einen schon ausgeflogenen Brutparasiten befallen war.
Röhrchen Nr. 2 wurde im Vorjahr auch besetzt, und zwar durch mehr als elf hintereinander liegende, pollenbeladene Brutkammern, aus denen, im vorderen Bereich, im Bild rechts, wo sich die männlichen Wildbienen entwickeln, geschlüpft worden ist. Allerdings deutet das kleine Schlupfloch in der Draufsicht wiederum auf ausgeflogene Brutparasiten hin.
In Röhrchen Nr. 3 sind die nur zwei geschlossenen Brutkammern aus dem letzten Jahr verschimmelt und die Brut hat sich nicht weiter entwickelt. Eventuell kam die Erbauerin seinerzeit noch während der Lege- und Bauphase zu Tode.
In Röhrchen Nr. 7 baut eine Wildbiene gerade an ihrer sechsten Brutkammer.
Nr. 8 weist wiederum zur Hälfte der Länge Schlupfspuren auf. Weiter hinten im Röhrchen sind noch ungeöffnete Puppenkammern zu erkennen.
Die eher breite Röhre Nr. 9, rechts oben, hat eine Blattschneiderbiene bezogen, die sich augenscheinlich nicht die Mühe machte, die Öffnung durch anderes Material als die zum Röhrenausbau verwendeten Blätter zu verschließen. Vielleicht handelt es sich aber auch nur um einen temporären Verschluss und die letzte Brutkammer soll noch fertig gestellt werden oder die Biene hat die Fertigstellung ihrer Brutröhre nicht mehr erlebt. In der Seitenansicht von rechts kann man gut die einzeln eingebrachten Blattpäckchen erkennen, in denen sich jeweils ein Ei befinden sollte.
Die dickeren Röhrchen Nr. 10 bis 13 wurden mit jeweils acht bis fünf Brutkammern neu bezogen, wie die Schubladenansicht von rechts zeigt.
In Nr. 11 ist bereits eine geschlüpfte Larve zu erkennen.
In Nr. 12 scheinen Eier oder Junglarven an einigen Kammerböden liegend erkennbar zu sein.
Auf jeden Fall freuen sich die menschlichen Beobachter der Schublade auf viele neue Insekten noch in diesem und im kommenden Jahr.
Text und Bilder von Gerd Schaad
Ems TV war gemeinsam mit der NAJU Gruppe Emsland Mitte auf Insektenerkundung im NABU Schaugarten - den Beitrag sehen Sie hier: Naturschutz kinderleicht erklärt – ems TV
Foto: NAJU Bundesverband
Begleitend zur Stunde der Gartenvögel, bietet die NABU Regionalgeschäftsstelle Emsland/ Grafschaft Bentheim einen kostenlosen Online-Vortrag an. Dabei wird die beliebte Mitmach-Aktion vorgestellt, erklärt wie die Teilnahme funktioniert und Tipps gegeben, wie man es sich dabei so gemütlich wie möglich machen kann. Anschließend stellt der NABU die häufigsten Sommer-Gartenvögel des vergangenen Jahres vor und zeigt, wie man sie genau erkennen kann. Anmeldungen werden unter nabu.el-noh@t-online.de oder telefonisch unter 05931-4099630 entgegengenommen. Der Vortrag findet am 09. Mai um 19 Uhr statt und ist auch für Familien geeignet
Foto: NABU/Sebastian Hennigs
Du hast einen Jungvogel gefunden und weiß nicht was zu tun ist? Hier gibt es Hilfe.
Bildrechte @NABU Niedersachsen
Der NABU Emsland/ Grafschaft Bentheim teilt mit, dass der für den 21. April vorgesehene Vortrag „Die Wiese“ verschoben werden muss.
Der neue Termin wird auf der Homepage https://www.nabu-emsland.de/ rechtzeitig bekanntgegeben.
Unser NABU-Naturtelefon hilft!
Tel: 030/284984-6000
Montag bis Freitag: 9:00 -16:00 Uhr
ZUGANGSDATEN für den Online-Vortrag:
Zoom-Meeting beitreten
https://us02web.zoom.us/j/86551427241?pwd=NC8vWTM2WFFQbFJxajkzZ1Zhc2tLUT09
Meeting-ID: 865 5142 7241
Kenncode: 185809
Foto: Gerd Türke
Wenn du Lust hast eine neue NAJU Kinder- oder Jugendgruppe im Emsland oder der Grafschaft Bentheim zu leiten oder bei einer bestehenden zu unterstützen, dann haben wir jetzt genau das Richtige für dich!
Ab dem 19.01 bieten wir eine fünfteilige kostenfreie Online-Seminar-Reihe für alle Interessieren an. Darin erfährst du mehr über den NABU und seiner Jugendorganisation der NAJU und alles was ihr für die Arbeit mit NAJU Gruppen benötigt, damit ihr gut vorbereitet in euer Ehrenamt starten könnt. Es besteht keine Verpflichtung nach der Seminarreihe eine Gruppe zu gründen aber selbstverständlich unterstützen wir euch, wenn ihr euch dafür entscheidet.
Für weitere Infos oder Anmeldungen schreibt eine Mail an: nabu.el-noh@t-online.de oder ruft uns unter 05931-4099630 an.
06. bis 08. Januar
Bei dir piept es auch? Dann nichts wie raus und zähl die Vögel, die du hörst und siehst. Melde deine Ergebnisse dem NABU:
www.stundederwintervoegel.de
Andreas Schüring hält einen spannenden Bildervortrag über den Steinkauz in dem Heimathaus Werlte.
Start ist um 20 Uhr am 09.09.2022.
Die Wildbienen-Beobachtungs-Schublade im NABU-Naturschaugarten Meppen bietet gegenwärtig beim näheren Betrachten einige interessante Einblicke.
Von den 13 Brutröhrchen in der Schublade wurden im laufenden Jahr bisher acht neu belegt, wie die frischen Verschlüsse dieser Röhrchen bereits in der Draufsicht zeigen.
Röhrchen Nr. 1 zeigt in der Draufsicht ein kleines Ausschlupfloch im Propfen und von der Seite, nahe des Eingangs rechts im Bild, ein fertiges Insekt. Tiefer im Röhrchen stecken vermutlich fast schlupfbereite weitere Insekten und noch weiter hinten, also links im Bild, Puppen oder Larven. Das kleine Schlupfloch im Verschlusspropf lässt vermuten, dass zumindest die vordere Brutkammer durch einen schon ausgeflogenen Brutparasiten befallen war.
Röhrchen Nr. 2 wurde im Vorjahr auch besetzt, und zwar durch mehr als elf hintereinander liegende, pollenbeladene Brutkammern, aus denen, im vorderen Bereich, im Bild rechts, wo sich die männlichen Wildbienen entwickeln, geschlüpft worden ist. Allerdings deutet das kleine Schlupfloch in der Draufsicht wiederum auf ausgeflogene Brutparasiten hin.
In Röhrchen Nr. 3 sind die nur zwei geschlossenen Brutkammern aus dem letzten Jahr verschimmelt und die Brut hat sich nicht weiter entwickelt. Eventuell kam die Erbauerin seinerzeit noch während der Lege- und Bauphase zu Tode.
In Röhrchen Nr. 7 baut eine Wildbiene gerade an ihrer sechsten Brutkammer.
Nr. 8 weist wiederum zur Hälfte der Länge Schlupfspuren auf. Weiter hinten im Röhrchen sind noch ungeöffnete Puppenkammern zu erkennen.
Die eher breite Röhre Nr. 9, rechts oben, hat eine Blattschneiderbiene bezogen, die sich augenscheinlich nicht die Mühe machte, die Öffnung durch anderes Material als die zum Röhrenausbau verwendeten Blätter zu verschließen. Vielleicht handelt es sich aber auch nur um einen temporären Verschluss und die letzte Brutkammer soll noch fertig gestellt werden oder die Biene hat die Fertigstellung ihrer Brutröhre nicht mehr erlebt. In der Seitenansicht von rechts kann man gut die einzeln eingebrachten Blattpäckchen erkennen, in denen sich jeweils ein Ei befinden sollte.
Die dickeren Röhrchen Nr. 10 bis 13 wurden mit jeweils acht bis fünf Brutkammern neu bezogen, wie die Schubladenansicht von rechts zeigt.
In Nr. 11 ist bereits eine geschlüpfte Larve zu erkennen.
In Nr. 12 scheinen Eier oder Junglarven an einigen Kammerböden liegend erkennbar zu sein.
Auf jeden Fall freuen sich die menschlichen Beobachter der Schublade auf viele neue Insekten noch in diesem und im kommenden Jahr.
Text und Bilder von Gerd Schaad
Ems TV war gemeinsam mit der NAJU Gruppe Emsland Mitte auf Insektenerkundung im NABU Schaugarten - den Beitrag sehen Sie hier: Naturschutz kinderleicht erklärt – ems TV
Foto: NAJU Bundesverband
Begleitend zur Stunde der Gartenvögel, bietet die NABU Regionalgeschäftsstelle Emsland/ Grafschaft Bentheim einen kostenlosen Online-Vortrag an. Dabei wird die beliebte Mitmach-Aktion vorgestellt, erklärt wie die Teilnahme funktioniert und Tipps gegeben, wie man es sich dabei so gemütlich wie möglich machen kann. Anschließend stellt der NABU die häufigsten Sommer-Gartenvögel des vergangenen Jahres vor und zeigt, wie man sie genau erkennen kann. Anmeldungen werden unter nabu.el-noh@t-online.de oder telefonisch unter 05931-4099630 entgegengenommen. Der Vortrag findet am 09. Mai um 19 Uhr statt und ist auch für Familien geeignet
Foto: NABU/Sebastian Hennigs
Du hast einen Jungvogel gefunden und weiß nicht was zu tun ist? Hier gibt es Hilfe.
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Der NABU Emsland/ Grafschaft Bentheim teilt mit, dass der für den 21. April vorgesehene Vortrag „Die Wiese“ verschoben werden muss.
Der neue Termin wird auf der Homepage https://www.nabu-emsland.de/ rechtzeitig bekanntgegeben.
Unser NABU-Naturtelefon hilft!
Tel: 030/284984-6000
Montag bis Freitag: 9:00 -16:00 Uhr
ZUGANGSDATEN für den Online-Vortrag:
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Meeting-ID: 865 5142 7241
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Foto: Gerd Türke
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Ab dem 19.01 bieten wir eine fünfteilige kostenfreie Online-Seminar-Reihe für alle Interessieren an. Darin erfährst du mehr über den NABU und seiner Jugendorganisation der NAJU und alles was ihr für die Arbeit mit NAJU Gruppen benötigt, damit ihr gut vorbereitet in euer Ehrenamt starten könnt. Es besteht keine Verpflichtung nach der Seminarreihe eine Gruppe zu gründen aber selbstverständlich unterstützen wir euch, wenn ihr euch dafür entscheidet.
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